Der Carrera GTP war ein Rennwagen, den Porsche speziell für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans entwickelte. Grundlage für die Entwicklung war der Carrera GT mit dem 2,0-Liter-Turbomotor. Bei unverändertem Hubraum wurde durch diverse Änderungen am Motor und an der Turboaufladung eine Leistung von 235 kW (320 PS) bei 7000/min erreicht. Damit der Motor standfest blieb, reduzierten die Entwickler die Verdichtung von 8,5 : 1 auf 7,1 : 1.
Die Karosserie des Carrera GTP war 10 mm breiter und 14 mm länger als die des Carrera GT. Auffällig war besonders die Heckpartie mit großem Spoiler und Abrisskanten an den hinteren Kotflügelverbreiterungen. Die Karosserie war durch ein neues Fertigungsverfahren besonders verwindungssteif und konnte doppelt so steif wie beim Porsche 935 ausgelegt werden. Das Gewicht betrug insgesamt nur 930 kg. Die Karosserieform diente in abgewandelter Form als Grundlage für den 1981 eingeführten Porsche 944. Mit den 924 Carrera GTP wollte Porsche Erfahrungen für die Klassen des SCCA-Reglements sammeln, in denen sich das Unternehmen künftig betätigen wollte.
Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1980 fuhr der 924 Carrera GTP mit Jürgen Barth und Manfred Schurti auf den 6. Platz in der Gesamtwertung und den 3. Platz in der GTP-Klasse. Die beiden anderen gestarteten Carrera GTP erreichten die Plätze 12 und 13. Danach wurde der Carrera GTP nicht weiter in Rennen eingesetzt.
1981 baute Porsche in die Karosserie eines Carrera GTP den turboaufgeladenen 2,5-Liter-Motor eines Porsche 944 ein. Der Motor leistete 301 kW (410 PS) bei 6500/min. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erreichte dieser Porsche 944 GTR „Le Mans“ genannte Wagen den 7. Platz in der Gesamtwertung.
F302 / ACTK
Die Karosserie des Carrera GTP war 10 mm breiter und 14 mm länger als die des Carrera GT. Auffällig war besonders die Heckpartie mit großem Spoiler und Abrisskanten an den hinteren Kotflügelverbreiterungen. Die Karosserie war durch ein neues Fertigungsverfahren besonders verwindungssteif und konnte doppelt so steif wie beim Porsche 935 ausgelegt werden. Das Gewicht betrug insgesamt nur 930 kg. Die Karosserieform diente in abgewandelter Form als Grundlage für den 1981 eingeführten Porsche 944. Mit den 924 Carrera GTP wollte Porsche Erfahrungen für die Klassen des SCCA-Reglements sammeln, in denen sich das Unternehmen künftig betätigen wollte.
Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1980 fuhr der 924 Carrera GTP mit Jürgen Barth und Manfred Schurti auf den 6. Platz in der Gesamtwertung und den 3. Platz in der GTP-Klasse. Die beiden anderen gestarteten Carrera GTP erreichten die Plätze 12 und 13. Danach wurde der Carrera GTP nicht weiter in Rennen eingesetzt.
1981 baute Porsche in die Karosserie eines Carrera GTP den turboaufgeladenen 2,5-Liter-Motor eines Porsche 944 ein. Der Motor leistete 301 kW (410 PS) bei 6500/min. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erreichte dieser Porsche 944 GTR „Le Mans“ genannte Wagen den 7. Platz in der Gesamtwertung.
F302 / ACTK







